Zitat:

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele ... [Cicero]

Dienstag, 24. Februar 2015

Lesedelfins Gewinnspiel zum Bloggeburtstag


Da ich die liebe Bloggerin und ihren Blog schon länger auf meinem Schirm habe und ihr sie auch bei meinen Bloglinks findet, ist es natürlich kein Wunder, dass ich über ihr tolles Gewinnspiel gestolpert bin. Da ich weder die Gewinnbücher kenne, noch zu einem Amazon Gutschein Nein sagen kann, nehme ich natürlich mit Freuden teil. Ich mag die Spannung bis die Gewinner ausgelost werden. Selbst wenn ich nicht gewinne, ist es jedes Mal eine tolle Sache.

» Zum Originalpost bei Lesedelfin

Bedingung ist es unter anderem eine paar Fragen zu beantworten und das werde ich nun auch gleich tun:

1. Kennst Du die zwei Bücher, die man gewinnen kann?
Ich muss gestehen, ich kenne keines der Beiden. Und das obwohl beide genau mein Geschmack wären. Ein Skandal. ;)
2. Wenn ja, hast Du sie schon gelesen (rezensiert?) - Wenn nein, wieso möchtest Du sie lesen?
Nein - und klar möchte ich sie lesen. Wie oben bemerkt, fallen sie genau in mein Leseraster.
3. Was liest Du aktuell? Was gefällt Dir besonders daran/weniger besonders? Würdest Du es weiterempfehlen?
Ich habe gerade "Gin & Daggers von Donald Bain" angefangen. Ist der erste Band einer Reihe, welche die TV-Serie "Mord ist ihr Hobby" weiterführt. Leider nie auf Dt. erschienen. Bisher bin ich begeistert, es ist toll all die liebgewonnen Charaktere wieder zu treffen. Für alle die Englisch lesen können und die Serie lieben eine echte Empfehlung.
Außerdem hab ich für eine Leserunde "Passagier 23 von Fitzek" begonnen. Es beginnt schon einmal blutig. Ich bin gespannt was passiert, kann aber noch nicht viel mehr dazu sagen.
4. Präsentiere Dein absolutes Lieblingsbuch. Nur eins :D
Ach herje, nur eines?? Das wird wirklich schwer. Dann werde ich mich wohl für "Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien" entscheiden. Als ich es vor einer kleinen Ewigkeit von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, hab ich noch unterm Tannenbaum zu Lesen angefangen. Es war herrlich in die Welt der Elben und Hobbits einzutauchen. Außerdem ist es ein Buch, dass ich bald mal wieder lesen möchte. Ich habe übrigens alle drei Bände zusammen in der roten Edition von Klett Cotta.
Die Geschichte selbst bedarf wohl keiner weiteren Erklärungen, denn jeder dürfte sie inzwischen im Groben kennen.
5. Ergänze folgende drei Sätze.
Bloggen bedeutet für mich _Kontakt zu Gleichgesinnten_
_Schreiben_ bedeutet für mich Freiheit
Am liebsten blogge ich, wenn _Internet und Technik mich nicht boykottieren_


Die Zusatzaufgabe: (freiwillig)
Zeige uns Deine drei liebsten Buchzitate und begründe, wieso Du sie magst/liebst.
Das ist schwer, da ich mich nicht immer an alle Zitate erinnere. Aber ich werde es versuchen.
"Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley": 
»Man umgebe einen Menschen mit Carlyle, Emerson, Thoreaum Chesterton, Shaw, Nietsche und George Ade - ist es ein Wunder, wenn er in Erregung gerät? Wie würde es einer Katze ergehen, wenn sie in einem Zimmer leben müsste, das mit Katzenminze tapeziert ist? Sie würde verrückt werden.« (Seite 21)
Jeder der selbst eine Katze hat wird wie ich über dieses Zitat schmunzeln. Es hat mich zum Lachen und mir das Buch näher gebracht.
"Der Herr der Ringe von Tolkien", keine Ahnung mehr welcher Band, aber ein Elb sagte es zu Frodo:
»Ratschläge sind eine gefährliche Gabe, selbst von den Weisen an die Weisen, und alle Wege mögen in die Irre führen.«
Ich liebe solche weisen Sprüche, die einem auch im eigenen Leben von Nutzen sein können. Ist etwas das mir meine Oma vererbt hat. Sprüche sammeln.
"Das letzte Einhorn von Peter S. Beagle":
»"Wofür gibt es denn Magie?" schrie Prinz Lír wütend. "Wozu gibt es Zauberei, wenn man damit nicht einmal ein Einhorn retten kann?" Er musste sich an des Zauberers Schultern festhalten, um nicht vor Schwäche umzufallen.
Schmendrick drehte nicht einmal den Kopf. In seiner Stimme lag eine Spur wehmüttigen Spotts, als er sagte: "Dafür gibt es Helden."« (Seite 242)
Diese Szene ganz zum Schluss ist mir auf ewig ins Gedächtnis gebrannt, sowohl vom Buch, als auch dem Film. Sie sagt soviel aus und das berührt mich jedes mal auf's Neue. Es braucht keine geheimnisvollen Kräfte um ein Held zu sein! Manchmal kann ein ganz gewöhnlicher Mensch mehr bewirken, als der beste Zauberer.

So und jetzt wünsche ich allen Teilnehmern an dem tollen Gewinnspiel viel Glück. 

Sonntag, 22. Februar 2015

Neues Notebook und ganz viele Bücher

Hallo ihr Lieben, endlich nach etlichen Systemcrashs und einem B, das nur noch bei Androhung von Gewalt seinen Dienst tun wollte, habe ich endlich ein nagelneues Notebook. Seit gestern! Es hat alles was ich brauche und sogar ein Spill-Resistant Keyboard. Kein Muss, aber eine gute Sache. Sogar meine Flash Card kann ich damit immer noch nutzen. Die meisten neueren Notebooks haben dafür ja leider kein Laufwerk mehr. 

Darüber hinaus gab es die letzten Wochen natürlich auch weitere Bücherzugänge, wie es sich für eine Büchersüchtige gehört.

 

Meine Rebuy Bestellung oben, war eine kleine Belohung für die 14 gelesenen Bücher im Januar. ;)

  

Die Bücher hier sind vom Antiquariat, Secondhand-Laden, BOL, Tauschgnom, Ebay, öffentlichen Bücherschrank, Booklooker und ein unaufgefordertes Rezensionsexemplar vom Gmeiner Verlag. "Statdgespräche aus Karlsruhe" habe ich wohl bekommen, weil ich ganz in der Nähe wohne und ich muss sagen, das kleine Büchlein gefällt mir. Die Rezi dazu folgt dieser Tage auch gleich.

Das Buch in etwas schlechtem Zustand (Karl Stauffer - Klinische Homöopathische Arzneimittellehre) ist in Wirklichkeit ein Megaschnäppchen. Es ist vergriffen und extrem rar, Exemplare dieses Buches sind für 150 bis über 200€ zu bekommen. Ich habe dafür jedoch nur 2€ gezahlt. Ihr lest richtig!! :D
Von dem Buch darunter sieht man leider nur eine Ecke, es handelt sich dabei um "Lightfaden Vergiftungen". Wie man am Titel erkennt ist es ein kleines kompaktes Büchlein, das sich mit Vergiftungen aller Art und deren korrekten Erkennen und Behandeln (Erste Hilfe Maßnahmen) befasst.

Einen Teil der Bücher auf den Fotos habe ich bereits gelesen. Sieben davon, um genau zu sein. "Mission Clockwork" habe ich mir gekauft, weil mich "Die Seltsamen" auf den Geschmack von Steampunk gebracht hat. Mal schaun, ob es mir gefällt.

Die beiden "The Familiars" Bände sind übrigens das englische Original von "Animal Wizards" (zu Dt.)! Da der Verlag die weiteren Bände nicht mehr übersetzen möchte, habe ich für Band 3 und 4 eben zur englischen Sprache gewechselt.

Und jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Wochenden! <3

Freitag, 13. Februar 2015

Secondhand Kaufrausch

Hier in der Gegend gibt es wie überall zahlreiche Secondhand-Läden und Antiquariate. Ein Besuch lohnt sich da für Bücherwürmer ganz besonders. Meist bekommt man ein Buch zwischen 50cent und 5€, selten mal etwas mehr. Lesezeichen, die aus Büchern aussortiert werden, werden manchmal sogar verschenkt oder günstig im Paket verkauft. Propiert es mal aus, sucht im Internet wo sich in eurer Nähe tolle Läden befinden und schaut mal rein.

Auf dem Foto seht ihr meine Ausbeute während meines Urlaubs Anfang Januar. Nicht nur Bücher, auch eine DVD und zwei Kartenspiele haben bei mir Einzug gehalten.


Für die ganzen tollen Lesezeichen habe ich zusammen 1€ gezahlt. Ein paar davon habe ich weiter verschenkt, die meisten jedoch behalten. Ich liebe Lesezeichen!


Habt ihr auch einen Lieblingsladen und wie sah eure letzte Ausbeute aus?

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Treppe im See von Ronald Malfi

Titel: Die Treppe im See
Autor: Ronald Malfi
Verlag: Voodoo Press, Taschenbuch
Seiten: 384
ISBN: 978-3-902802-16-3

»kaufen«

Rezension: David und Jodie ziehen in einer altes Haus in der Nachbarschaft von Davids Bruder. Ein kleines Dorf mitten im Nichts während des Winters. Bereits kurz nach ihrer Ankunft geschehen beunruhigende Dinge im Haus. Schatten huschen umher, David vernimmt Geräusche hinter der Wand. Ein Geheimversteck mit sonderbarem Inhalt scheint nicht das einzige Überbleibsel der ehemaligen Bewohner. Dann erfährt das Paar, dass einst ein Junge, der in dem Haus lebte auf mysteriöse Weise starb, doch seine Leiche wurde nie gefunden. David, der immer noch vom Unfalltod seines jüngeren Bruders als Kind traumatisiert ist, scheint darüber langsam den Verstand zu verlieren. Was hat das versteckte Zimmer im Keller und die Treppe, die wie ein Mahnmal mitten im See beim Haus aus dem Wasser ragt mit all dem zu tun?!
Eines vorab, dem Verlag ist ein kleiner Schnitzer bei der Inhaltsangabe auf der Buchrückseite passiert. Statt David wurde der Name Travis abgedruckt. In der deutschen Ausgabe heißt der männliche Hauptcharakter jedoch definitiv David.

Von der Grundstimmung her ist die ganze Storyline unterkühlt, die Geschichte beginnt mit einer wirren Rückblende voller psychedelischem Geschwätz. Solches Psychogequatsche findet sich durch den ganzen Roman durch hinweg immer wieder. Das ganze gespickt voller Selbstvorwürfe um ein Ereignis aus Davids Kindheit. Er scheint davon überzeugt seinen jüngeren Bruder umgebracht zu haben. Er ist durch die Bank weg wirr und unsympathisch. Außerdem führen diese Zwischensequenzen dazu, dass es immer wieder zu Längen kommt, in denen man sich zum Weiterlesen zwingen muss. Auch die restlichen Personen im Roman schaffen es nicht, einem auch nur im Mindesten etwas Sympathie abzuringen. Davids Frau bleibt farblos und ihre ständigen Zweifel am eigenen Mann nerven nach den ersten Kapiteln einfach nur noch. Sein großer Bruder spielt sich als Besserwisser auf und der Rest bleibt stumpf und farblos. Es gibt durchaus gute Ansätze und ansatzweise gruslige Geschehnisse, leider werden diese sofort von David kaputtanalysiert, bis eine logische Erklärung gefunden wurde.

Ein Beispiel: Einmal ist eine schemenhafte Kindergestalt hinter dem Vorhang schlicht dem sich dahinter befindenden Heizungsschacht zu verdanken. 

Es ist unglaublich wie viel Alkohol die Charaktere im Laufe des Roman konsumieren, außerdem wirken viele Handlungen schlicht unglaubwürdig und konstruiert.
Spoiler, zum Lesen markieren: »Da wird David halb tot zusammen geschlagen und auf dem Friedhof festgebunden zurück gelassen. Doch trotz Blutverlust und Minusgraden überlebt er dort eine Nacht im Freien ohne Decke etc.! Und dann gibt sich die Polizei nicht einmal den Anschein, sich darum zu kümmern, sondern machen im Gegenteil David Vorwürfe.« 
Extrem nervend ist auch die Fixierung des Autors auf Davids Geschlechtsteile. Ständig ziehen sich dessen Eier in die Bauchhöhle zurück oder verschrumpeln vor Kälte.

Der Anfang macht durchaus neugierig, zahlreiche Andeutungen und kleinere Vorkommnisse ziehen einen in die Geschichte, doch ab etwa einem Drittel verstrickt sie sich in Belanglosem, voller langweiliger Charaktere. Die Gruseleffekte sind zu spärlich gesäht, echter Horror kommt praktisch nie auf. Und das bei einem Buch, welches in zahlreichen Rezensionen als unglaublich gruselig geschildert wurde. Es ist viel eher ein seichter Krimi mit vereinzelten, schwachen Mysteryelementen.

Was die Geschichte vor dem absoluten Flop bewahrt ist das Geheimnis um den kleinen Jungen, der früher in Davids Haus lebte und spurlos verschwand. Man stellt Vermutungen an und wird geschickt in die Irre geführt. Die Auflösung hat einiges für sich, war aber nicht wirklich befriedigend.
Das Ende dagegen ist überflüssig und hinterlässt einen schalen Beigeschmack. War die Geschichte nun echt, ausgedacht, ein Traum, nur einer von Davids Romanen oder war er am Ende sogar die ganze Zeit selbst ein Geist.
Die zeitlichen Abläufe des letzten Kapitel (Epilog) sind mehr als unrealistisch und die letzten Sätze werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. So endet ein zu unrecht als Horror und Grusel deklarierter Roman mit Enttäuschung und einem genauso wirren Ende, wie Anfang.

Wertung:

Sonntag, 1. Februar 2015

Lebenszeichen

Da ich über einen Monat durchgehend auf der Nase lag, habe ich es gesundheitlich leider nicht geschaft meine Rezensionen hier einzupflegen. Beim Auskurieren hatte ich jedoch reichlich Zeit zum Lesen. Ganze 14 Bücher sind es Januar 2015 geworden. All' diese Rezensionen bekommt ihr die nächsten Tage von mir hier noch nachgereicht.

Bleibt mir treu und einen schönen Lesemonat Februar!